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Chinesische Medizin verbessert Herzerkrankungen

Koronare Herzerkrankungen zählen zu den häufigsten Volkskrankheiten und führen seit Jahren die Todesursachenstatistik mit 42 Prozent in Deutschland an. Ablagerungen in den Gefäßwänden verursachen Durchblutungsstörungen und schränken die Versorgung des Herzens mit sauerstoffreichem Blut und energieliefernden Nährstoffen ein. Typische Symptome wie Brustschmerzen, Druck und Engegefühl hinter dem Brustbein bei Belastung führen zu den Krankheitsbildern Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche oder im schlimmsten Fall zum Herzinfarkt. Im Gegensatz zur Schulmedizin, welche schlicht versucht, die Verkalkung der arteriellen Gefäße mit Medikamenten möglichst gut zu verwalten, bietet die chinesische Medizin sanfte Alternativen, um ein Fortschreiten von Herzerkrankungen aufzuhalten und lebensbedrohliche Folgeerscheinungen zu vermeiden.Dr. Christian Schmincke, Leiter der Klinik am Steigerwald, Allgemeinmediziner und TCM-Experte, weiß, wie chinesische Medizin bei Durchblutungsstörungen am Herzen hilft: „Die chinesischen Therapieansätze basieren auf dem sogenannten Tan-Konzept.“ Tan umfasst alle Abfallprodukte, die sich über die Jahre im Körper ansammeln. „Nicht abgebaut und ausgeschieden neigen diese unerwünschten Substanzen dazu, sich zu entzünden und die Blutzirkulation im Gewebe zu beeinträchtigen.“ Ungesunde Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel und dauernde Anspannung führen zu einem Teufelskreis, der eine immer größer werdende Ansammlung krankmachender Substanzen verursacht. Mithilfe chinesischer Arzneirezepturen gelingt es, diese Entzündungsschlacken aufzulösen, in die Zirkulation zu überführen und über geeignete Schleimhautsysteme wie Darm, Bronchien oder Nasen-Nebenhöhlen auszuscheiden. So werden bei Verkalkungserkrankungen Reinigungsprozesse aktiviert und das Stoffwechselmanagement des Organismus neu geordnet. „So fördert chinesische Salbeiwurzel – eine enge Verwandte des europäischen Salbei – mit ihrer klärenden Wirkung die Blutbewegung in den kleinen Gefäßen und löst Blutstauungen auf. Bei Durchblutungsstörungen wie Arterienverkalkung spielt Salbeiwurzel deshalb eine wichtige Rolle“, weiß Dr. Schmincke aus langjähriger Erfahrung. „Zudem benötigt Salbei geeignete andere Rezepturpartner, um seine spezifischen Wirkungen zu entfalten.“ Die individuelle Zusammenstellung pflanzlicher Bestandteile gehört aber in die Hände eines Experten. Sie bestimmen die Dosierung und regelmäßige Anpassung, sodass die Rezeptur den Patienten nicht überfordert, aber ausreicht, um die Tan-Ausleitung anzustoßen. Patienten nehmen die chinesischen Arzneimittel dann über den Tag verteilt in Form eines daraus abgekochten Suds – dem sogenannten Dekokt – zu sich.Ergänzend zur Arzneitherapie findet Akupunktur Anwendung. Gezieltes Nadeln der Akupunkturpunkte verringert die Ausschüttung von Entzündungsstoffen. Auch Qi Gong und sanfte Körpertherapien lösen Spannungen, balancieren das System neu aus und stärken die Klärungsfunktion des Körpers. Parallel unterstützt vegetarische Ernährung mit einer bedachten Auswahl von Lebensmitteln die Entlastung des Organismus: Gemüsereiche Kost und weitestgehende Alkoholabstinenz ebenso wie Verzicht auf Kaffee und Nikotin erleichtern die „Tan“-Ausleitung.Weitere Informationen unter www.tcmklinik.deBildquelle: © hjschneider - Fotolia.com