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Herzinfarkt – die schleichende Gefahr

In den westlichen Industriestaaten ist eine der am häufigsten auftretenden Todesursachen der Herzinfarkt - Teile des Herzmuskels sterben ab, da durch eine Verstopfung von Arterien eine Zirkulation des Blutes unmöglich wird.

Entstehung eines Herzinfarkts
Durch Arteriosklerose (Arterienverkalkung) kann ein Blutgerinnsel entstehen, welches eines der Herzkranzgefäße (Koronararterien) oder einen Gefäßast verschließt.
Wegen dieses Verschlusses kann das Blut nicht mehr zirkulieren; Sauerstoff und Nährstoffe können nicht mehr weiter geleitet werden, was zu einer Unterversorgung und letztlich einer Schädigung des Herzens führt.

Risikofaktoren
Weitgehend bekannt, dennoch zum Großteil immer wieder unterschätzt werden die Faktoren, die einen Herzinfarkt auslösen können. Dazu gehören der Nikotinkonsum, unvernünftige Ernährung (z. B. häufiges Fast Food Essen), Stress in Familie und Beruf, Übergewicht, Bewegungsmangel, übermäßiger Alkoholgenuss, erhöhte Cholesterinwerte, Aufnahme zu vieler tierische Fette, Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, das Lebensalter sowie erbliche Faktoren.
Die Wahrscheinlichkeit, einen Herzinfarkt zu erleiden, steigt natürlich mit der Summe an Risikofaktoren, denen man ausgesetzt ist.

Symptome
Häufig wird über Schmerzen in der Brust, Enge- oder Druckgefühl unterschiedlichster Intensität geklagt, die längere Zeit andauern und sich in Schultern, Arme, Rücken, Unterkiefer und Oberbauch ausweiten können.
Schweißausbrüche, Übelkeit, Blässe und Erbrechen können weitere Symptome sein.
Das Erkennen der Symptome erfolgt bei Frauen (oft auch bei den behandelnden Ärzten) weniger offensichtlich als bei Männern.
Schlafstörungen, Erschöpfung und Atemnot werden unter anderem häufig als auftretende Symptome genannt. Auch dass sich ihr Auftreten vor dem eigentlichen Herzinfarkt bereits bis zu vier Wochen davor bemerkbar machen kann.
Gewissheit kann einem nur der Besuch bei einem Arzt geben, der eine EKG-Untersuchung durchführen kann. Damit lässt sich auch feststellen, ob bereits ein Infarkt aufgetreten ist – ohne Symptome („stiller“ oder „stummer“ Infarkt).

Folgen eines Herzinfarkts (Spätfolgen)
Die Chancen, einen Herzinfarkt zu überleben, stehen gut, wenn die Symptome erkannt werden und man entsprechend handelt: Unbedingt auf dem schnellsten Weg zum Arzt gehen oder im schlimmsten Fall einen Krankenwagen anfordern!
Die unmittelbare Zeit nach dem Auftreten und Erkennen eines Herzinfarktes sind für den Betroffenen enorm wichtig und können lebensrettend sein!
Unabdingbar nach einem Herzinfarkt ist der Krankenhausaufenthalt. Er dient der notwendigen Behandlung und Kontrolle durch erfahrene Spezialisten.
Daran können anschließend weitere Maßnahmen erfolgen: Aufklärung über eine gesundheitsbewusste Lebensweise, Bewegungstherapien oder z. B. der Aufenthalt in einer Rehabilitationsmaßnahme.
Nach einem diagnostizierten Infarkt gehört der regelmäßige Gang zu einem Spezialisten zu einem MUSS.
Die dauerhafte Versorgung mit Medikamenten hilft, das Risiko eines erneuten Herzinfarkts zu verhindern.
Alle diese Bemühungen müssen jedoch scheitern, wenn man selbst nicht aktiv wird und die Ratschläge bezüglich der Risikofaktoren nicht beherzigt.
Die Absprache mit Ihrem zuständigen Arzt für jeden Ihrer „Behandlungsschritte“ sollte selbstverständlich sein.
Geben Sie das Rauchen auf, versuchen Sie sich einen möglichst stressfreien Alltag einzurichten, betreiben Sie regelmäßiges, kontrolliertes Ausdauertraining, ernähren Sie sich vernünftig – geben Sie Ihrem Leben eine Chance!