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Rauchen vor Katheter-Interventionen beeinträchtigt Herzkranz-Arterien

Wer sich einer Katheter-Untersuchung der Herzkranzgefäße („Koronarangiographie“) unterziehen muss, sollte spätestens vor der Katheter-Intervention aufhören zu rauchen. Denn der Nikotinkonsum behindert die Regeneration der durch den Eingriff beeinträchtigten Gefäßwände. Das zeigt eine neue Studie einer Bonner Forschergruppe, die auf der der 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim präsentiert wurde.

Die Bonner Forscher verglichen in einer Gruppe von insgesamt 50 aktuellen oder ehemaligen Rauchern, bei denen eine Angiografie der Herzkranzgefäße gemacht wurde, die Gefäßfunktion. Während sechs Stunden nach der Katheter-Intervention die flussvermittelte Vasodilatation – eine Messgröße für die Gefäßregulation – in beiden Gruppen etwa gleich groß war (4,1 vs. 4,8), lag bei ehemaligen Rauchern dieser Wert bereits nach 24 Stunden wieder auf der Höhe des Ausgangswertes vor dem Eingriff. Bei aktuellen Rauchern trat dieser Regenerationseffekt erst nach 48 Stunden ein. Die Einschränkung der Arterienfunktion (gemessen anhand der Intima-Media Dicke und der prozentualen Durchmesseränderung) war bei aktuellen Rauchern wesentlich stärker ausgeprägt als bei Ex-Rauchern.

Quelle: Sansone et al, Current smoking aggravates intimal hyperplasia after arterial injury following transradial catheterization. Abstract V846. Clin Res Cardiol 102, Suppl 1, 2013